Versetzung auf Probe - Probeversetzung:

Versetzung auf Probe - Versetzungsordnungen:

Die Versetzung auf Probe ist ein Instrumentarium, das nur in einzelnen Versetzungsordnungen in Baden Württemberg geregelt ist.

Beispielsweise heißt es in der Versetzungsordnung der Gymnasien wie folgt:

"§1 (6) Die Klassenkonferenz kann im Einvernehmen mit dem Schulleiter nicht versetzten Schülern, welche die Klasse wiederholen können, für den Zeitraum von etwa 4 Wochen die Aufnahme auf Probe in die nächsthöhere Klasse gestatten, wenn sie zu der Auffassung gelangt, daß die Schüler die Mängel in den unter ausreichend bewerteten Fächern in absehbarer Zeit beheben werden; dies gilt nicht für die Aufnahme in die Jahrgangsstufe. Die Aufnahme setzt eine Zielvereinbarung voraus. Zum Ende der Probezeit werden die Schüler in den für die Versetzung maßgebenden Fächern, in denen die Leistungen im vorausgegangenen Schuljahr geringer als mit der Note "ausreichend" bewertet worden sind, jeweils von einem vom Schulleiter beauftragten Lehrer schriftlich und mündlich geprüft. Die Prüfung erstreckt sich auf Unterrichtsinhalte der Probezeit und des vorausgegangenen Schuljahres. Das Ergebnis ersetzt in dem betreffenden Fach die Note des vorausgegangenen Jahreszeugnisses. Wenn dieses Zeugnis unter Berücksichtigung der neuen Noten den Anforderungen nach Absatz 2 entspricht, ist der Schüler versetzt und die am Ende des vorangegangenen Schuljahres ausgesprochene Nichtversetzung gilt rückwirkend als nicht getroffen."

Versetzung auf Probe - Ermessen:

Auch hier ist folglich festzuhalten, daß eine Versetzung auf Probe im Ermessen der Schule liegt, d.h. durchaus eine Möglichkeit darstellen kann, das Ziel notfalls auch auf diesem Wege zu erreichen.

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