Realschule Baden Württemberg:

Die Realschule Baden Württemberg leidet unter der Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung und der Einführung von G8 besonders:

  • Zum einen drängen zusehends Schüler mit Haupt-/Werkrealschulempfehlung auf die Realschulen, so daß bereits in Klassenstufe 5 erhebliche Bewerberüberhänge zu verzeichnen sind.
  • Zum anderen bewirkt G8 (und auch die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung), daß immer mehr Schüler von den Gymnasien später auf die Realschule wechseln müssen. Ab Klassenstufe 6 füllen sich auf diese Weise die bereits überfüllten Klassen zusehends.

Realschule und Grundschulempfehlung:

Da die verbindliche Grundschulempfehlung abgeschafft wurde, dürfen nunmehr auch Schüler auf die Realschule, die keine Realschulempfehlung erhalten haben.

In der Praxis steht allerdings zu erwarten, daß Schulen über die Hintertür dennoch die potentielle Leistungsfähigkeit ihrer neuen Schüler vorab prüfen werden:

So ist es auch in anderen Bundesländern ohne verbindliche Grundschulempfehlung keineswegs unüblich, daß sich Schulen oder Lehrer "unauffällig" mal nach den Noten der Grundschule erkundigen, oder einen Blick in die Schülerakte werfen. Auf diese Weise geraten Schüler schnell auf "Abschußlisten". Dies dürfte auch in Baden-Württemberg zu erwarten sein, da gerade Realschulen und Gymnasien weit mehr Schüler aufnehmen, als sie verkraften und dann schnell klar ist, wer weg muß.

Insofern bietet es sich auch nach wie vor an, eine als ungerecht empfundene Grundschulempfehlung anzugreifen.

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Aufnahmekapazität und Realschule:

Ein weiteres praktisches Hauptproblem wird nach alledem die rechtliche Frage, unter welchen Umständen eine Realschule die Aufnahme von Schülern ablehnen darf.

Dies erfolgt im Rahmen eines regulären Aufnahmeverfahrens in Klassenstufe 5, dem sich alle Bewerber stellen müssen, kann aber auch später ein Problem darstellen, wenn ein Schüler vom Gymnasium in die Realschule wechseln möchte und nirgendwo einen Schulplatz erhalten soll...

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Realschule und Wechsel zum Gymnasium:

Wer nach Klassenstufe 4 in die Realschule wechselt, kann später nicht mehr so einfach ins Gymnasium wechseln.

Trotz Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung wurde für die Klassenstufen 5-10 die Multilaterale Versetzungsordnung abgeschafft, d.h. ein Schulwechsel zum Gymnasium ist nur beim Vorliegen bestimmter Leistungsanforderungen nachträglich möglich.

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Realschule und Ordnungsmaßnahmen:

Im Gegensatz zu Haupt-/ und Werkrealschulen, die auf pädagogischer Ebene meist sehr pragmatisch agieren, entwickelt sich Realschulen zusehends sehr dünnhäutig, was pädagogische Vergehen der Schüler betrifft. Selbst ein Schneeballwurf wird heute bereits sehr hart bestraft.

Für nähere Informationen nutzen Sie bitte meine Links

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Realschule und Realschulabschluss:

Die Realschule endet mit dem Realschulabschluss.

Hierbei ist zu beachten, daß sich ein mögliches "Durchfallen" meist schon frühzeitig ankündigt. D.h. man sollte möglichst frühzeitig gegen als ungerechtfertigt empfundene Bewertungen Vorgehen und nicht erst die Abschlußprüfungen abwarten. Je später man vorgeht, desto schwerer wird es.

Für eine telefonische Erstberatung zu Ihrem konkreten Fall oder eine deutschlandweite Vertretung Ihrer Interessen kontaktieren Sie mich deshalb bitte möglichst frühzeitig.