Privatschulrecht Baden Württemberg - Privatschulen (im Sinne anerkannter Ersatzschulen):

Wenn vom Schulrecht die Rede ist, denkt man meist an die öffentlichen Schulen.

Die Privatschulen (hier ausschließlich im Sinne "anerkannter Ersatzschulen") agieren indes keineswegs in einem rechtsfreien Raum, auch wenn sie nicht unmittelbarer Gegenstand des Schulgesetzes und der sonstigen untergesetzlichen Normen sind. Hierzu § 2 Schulgesetz Baden-Württemberg:

"(1) Das Gesetz gilt für die öffentlichen Schulen. Öffentliche Schulen sind die

1. von einer Gemeinde, einem Landkreis, einem Regionalverband oder einem Schulverband gemeinsam mit dem Land oder
2. vom Land allein getragen werden.

(2) Schulen, die nicht unter Absatz 1 fallen, sind Schulen in freier Trägerschaft (Privatschulen). Auf sie findet das Gesetz nur Anwendung, soweit dies ausdrücklich bestimmt ist; im übrigen gilt das Privatschulgesetz."

Das heißt freilich nicht, daß die Rechtsstreitigkeiten zwischen Schülern und anerkannten Rechtsschulen völlig anders zu behandeln wären, als dies gegenüber öffentlichen Schulen der Fall ist. Teilweise gelten zivilrechtliche Sonderregelungen, teilweise die eingangs dargestellten Regeln auch für die anerkannten Ersatzschulen.

Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden in den nachfolgenden Untergliederungspunkten  kurz dargestellt.

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