Klassenschülerversammlung/ Kursschülerversammlung:

In § 3 Abs. 1 und 2 SMV-Verordnung heißt es:

"§ 3 (1) Organe der Schülermitverantwortung sind... sowie die Klassenschülerversammlung, in den beiden Jahrgangsstufen am allgemeinbildenden Gymnasien die Kursschülerversammlung im Kernkompetenzfach Deutsch, am beruflichen Gymnasium die Kursschülerversammlung im Profilfach.
§ 3 (2) Die Klassenschülerversammlung besteht aus allen Schülern der Klasse, die Kursschülerversammlung besteht aus allen Schülern eines Kurses gemäß Absatz 1."

Die Klassenschülerversammlung ist also die Zusammenkunft der Schüler einer jeweiligen Klasse, die in ihrer Gesamtheit durchaus über eigene originäre Rechte verfügt.

Hierzu § 8 SMV-Verordnung:

(1) Die Schülermitverantwortung baut auf der Arbeit in den einzelnen Klassen auf. Dazu gehört es auch, daß die einzelnen Schüler ihre Anregungen, Vorschläge und Wünsche, die das Schulleben und den Unterricht betreffen, und ihre Einwände, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen, mit den einzelnen Lehrern besprechen.
(2) Der Klassensprecher beruft, soweit erforderlich mit Unterstützung des Klassenlehrers, die Klassenschülerversammlung ein und leitet sie. Soweit dies im Rahmen eines geordneten Unterrichts möglich ist, soll ihm Gelegenheit gegeben werden, wichtige Angelegenheiten der Schülermitverantwortung auch unter Inanspruchnahme eines Teils einer Unterrichtsstunde in seiner Klasse zu behandeln und insbesondere die Klassenschülerversammlung über Angelegenheiten, die für sie von allgemeiner Bedeutung sind (§ 65 Abs. 2 SchulG) zu unterrichten; in diesem Fall bedarf die Abhaltung der Klassenschülerversammlung der Zustimmung des zuständigen Lehrers.
(3) Die Klasse, die eine Besprechung über schulische und unterrichtliche Fragen wünscht, erhält auf Antrag des Klassensprechers beim Klassenlehrer anstelle einer Unterrichtsstunde eine Verfügungsstunde, die im Allgemeinen in Anwesenheit des Klassenlehrers oder eines anderen Lehrers stattfindet. Im Antrag ist das Beratunsthema anzugeben und zu begründen. Im Schulhalbjahr, bei Teilzeitunterricht im Schuljahr, kann eine Klasse bis zu zwei Verfügungsstunden erhalten; dabei darf an einem Schultag nicht mehr als eine Verfügungsstunde gewährt werden.
...
(5) Für die beiden Jahrgangsstufen gelten die Absätze 1 bis 4 entsprechend mit der Maßgabe, daß an die Stelle der Klassenschülerversammlung am allgemeinbildenden Gymnasium die Kursschülerversammlung im Kerkompetenzfach Deutsch, am beruflichen Gymnasium die Kursschülerversammlung im Profilfach, an die Stelle des Klassensprechers der Kurssprecher und an die Stelle des Klassenlehrers der Lehrer des betreffenden Kurses tritt."