Klassenarbeiten & Schulnoten in Baden Württemberg - Notenbildungsverordnung Baden Württemberg:

Nichts ist so wichtig für einen Schüler, wie die Schulnoten. Grundlage der Benotung sind in Baden Württemberg vor allem Klassenarbeiten und schriftliche Wiederholungsarbeiten (§ 8 Notenbildungsverordnung).

Rechtsgrundlagen - die Notenbildungsverordnung etc:

Die Benotung ist ein äußerst undurchsichtiger Vorgang bereits im Bereich der Rechtsgrundlagen.

  • So gibt es zunächst normative Grundlagen wie die Notenbildungsverordnung, die einen "Rahmen" vorgeben.
  • Konkretisierend können Konferenzbeschlüsse ergehen.
  • Und schlußendlich hat auch der einzelne Lehrer einen Gestaltungsspielraum.

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Die Benotung durch den Lehrer:

Daß es dabei zu rechtlichen Problemen kommen kann, liegt auf der Hand, denn das Problem jedweder Benotung liegt darin begründet, daß diese im schulischen Alltag durch Dritte (Lehrer) vorgenommen wird. Um eine möglichst objektive Entscheidung zu erhalten und jedem Schüler dieselben Chancen zu geben (Grundsatz der Cancengleichheit), hat sich im Bereich des sogenannten „Prüfungsrechts“ (zu dem auch die schulischen Leistungsbewertungen gehören) eine gewisse Systematik herausgebildet, die Grundlage jeder Benotung schulischer Leistungen ist.

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Klassenarbeiten und Schulnoten in Baden Württemberg - Schulnote und pädagogischer Beurteilungsspielraum:

Im Rahmen des Schulrechts gelten diese Grundsätze - außerhalb der für die spätere Berufsausübung relevanten Abschlußprüfungen - allerdings nicht uneingeschränkt. Im „normalen Schulalltag“ beinhaltet jede Leistungsbeurteilung nämlich zusätzlich noch einen „pädagogischen Beurteilungsspielraum“, der modifizierend auf die einzelne Beurteilung Einfluß nehmen kann:

Vorbemerkungen Notenbildungsverordnung Baden Württemberg:
„Der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule erfordert neben der Vermittlung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten auch die Vermittlung von Werten und Wertvorstellungen, wie sie im Grundgesetz, der Landesverfassung und in § 1 des Schulgesetzes niedergelegt sind. Der Lehrer als Erzieher benötigt zur Verwirklichung seiner Aufgaben einen pädagogischen Freiraum, bei der Leistungsbeurteilung einen pädagogischen Beurteilungsspielraum. Dem tragen die nachfolgenden Regelungen zur Notenbildung dadurch Rechnung, daß sie sich auf ein Mindestmaß beschränken und insbesondere regeln, worauf im Interesse der Chancengleichheit der Schüler nicht verzichtet werden kann. Dies erfordert andererseits, daß der Lehrer seinen pädagogischen Beurteilungsspielraum, den er im Interesse des Schülers hat, verantwortungsvoll nutzt.“

Schreiben des Kultusministeriums Baden Württemberg vom 05.07.1996:
„Die Bildung der Jahresnote ist nicht das Ergebnis einer rein arithmetischen Rechnung, sondern eine ganzheitliche, pädagogisch-fachliche Gesamtwertung“.

Dies heißt natürlich nicht, daß die Benotung reine Willkür des Lehrers ist, überläßt diesem allerdings schon einen gewissen Spielraum in der Notenbildung

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