Grundschule Baden Württemberg:

Die Grundschulen bilden die sogenannte "Primarstufe" und sind in § 5 Schulgesetz Baden Württemberg geregelt.

Grundschule und Einschulung:

Die Einschulung ist die erste Begegnung mit der Schule - und für viele Eltern gleich ein negatives Erlebnis:

Will man nämlich das Kind zurückstellen oder vorzeitig einschulen und wird dies von der Schulleitung abgelehnt, so erfährt man das erste Mal, daß im schulischen Bereich der Elternwille rechtlich beschränkt ist. Das heißt natürlich nicht, daß die Entscheidung der Schulen völlig frei ist, denn auch diese sind in ihrem Entscheidungsspielraum rechtlich beschränkt.

D.h. man ist natürlich nicht rechtlich schutzlos, muß sein Recht ggf. aber durchsetzen.

Sehen Sie hierzu ergänzend unter den Links

oder kontaktieren Sie mich direkt.

Grundschule und Schulwahl:

Ein weiteres relevantes Thema im Grundschulbereich ist die Schulwahl, die bei Grundschulen keineswegs freigestellt ist, sondern durch Schulbezirke beschränkt wird.

Auch hier gibt es natürlich rechtliche Möglichkeiten, die Grundschule über einen sogenannten Schulbezirkswechsel zu wechseln. 

Sehen Sie hierzu ergänzend unter dem Link

oder kontaktieren Sie mich direkt.

Grundschule und sonderpädagogischer Förderbedarf:

Meist schon im Grundschulbereich streben Schulen ein Verwaltungsverfahren zur Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs an. Dieses hat das Ziel einen sonderpädagogischen Förderbedarf festzustellen sowie die Frage zu beantworten, ob der Schüler "trotzdem" im Regelschulbereich beschulbar bleibt, oder künftig eine Sonderschule besuchen soll.

Die praktische Relevanz steigt derzeit erheblich an, denn immer mehr Schulen gehen dazu über, Schülern mit ADHS einen sozial-emotionalen Förderbedarf bzw. Schülern mit einer starken Teilleistungsstörung (Legasthenie, Dyskalkulie) eine Lernbehinderung zu unterstellen. Sehr instruktiv hierzu ist ein Artikel in der "Welt".

Sehen Sie hierzu ergänzend unter dem Link

oder kontaktieren Sie mich direkt.

Grundschule und Grundschulempfehlung:

Die verbindliche Grundschulempfehlung in Baden-Württemberg ist abgeschafft. Die Grundschule berät nur noch die Erziehungsberechtigten, wobei neben dem Leistungsstand auch auf die soziale und psychische Reife abzustellen sein soll (§ 5 Abs. 2 Schulgesetz Baden Württemberg). Das hat natürlich nebulösen Charakter und zumindest die kommenden Jahre werden sich die Schulen weiterhin an den vormaligen Kriterien für die Grundschulempfehlung orientieren, so daß ich diese in dem Serviceportal weiter darstelle.

Aufgrund der Freigabe der Schulformwahl gibt es in Baden Württemberg nunmehr aus zusehends Kapazitätsprobleme in weiterführenden Schulen. Vor allem die Realschulen, aber auch die Gymnasien kommen zusehends mit dem Bewerberüberhang nicht mehr klar, so daß es künftig immer mehr Verteilungsprobleme geben wird.

Sehen Sie zu beiden Punkten die Links

oder kontaktieren Sie mich direkt.