Abitur - Hochschulreife:

Was für den Werkrealschulabschluss und den Realschulabschluss gilt, gilt für das Abitur besonders: Wegen der zweijährigen Phase des Sammelns von Zensuren ist es besonders anfällig für Konstellationen, weswegen man schlußendlich sein Abitur nicht erreichen kann.

Selbst dramatische Sachverhalte, daß man nach überstandener Abiturprüfung plötzlich mit einem weiteren Unterkurs in 12/2 (G8) oder 13/2 (G9) konfrontiert wird, sind praktisch nicht völlig unüblich. Es gibt viele Fälle, bei denen Schüler deutlich den erforderlichen Notenschnitt erreichen, wegen einzelner Konstellationen aber durchfallen.

Kurzum: Für das Abitur ist wichtig, daß man ab 11/1 (G8) bzw. 12/1 (G9) wirklich ganz aufmerksam vorgeht und notfalls Noten frühzeitig angreift bzw. Flagge zeigt. Bekommt man erst einmal Post, daß man durchgefallen ist, so kann man zumindest die Lehrer nicht mehr vom Gegenteil überzeugen, denn ist eine Entscheidung erst einmal gefallen, ist diese aus Lehrersicht unumstößlich. Dann bleibt regelmäßig nur noch ein vages Widerspruchsverfahren oder der Versuch über einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht das Ruder herumzureißen.

Also sollte man möglichst frühzeitig und präventiv vorgehen, denn das ist zielfördernder als später einer vagen Chance hinterherzulaufen.

Für eine telefonische Erstberatung zu Ihrem konkreten Fall oder eine deutschlandweite Vertretung Ihrer Interessen kontaktieren Sie mich deshalb bitte möglichst frühzeitig.